Bewusster Umgang mit Benzodiazepinen

 

Hiermit laden wir Sie herzlich zur Fachtagung „Bewusster Umgang mit Benzodiazepinen“ ein:

Mittwoch, 29. Februar 2012,
um 10.30 Uhr,
Therapeutische Gemeinschaft Jenfeld Jenfelder Straße 100, 22045 Hamburg

Ein Teilnehmerbeitrag wird nicht erhoben. Da die Platzanzahl begrenzt ist, bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 27. Februar 2012 per E-Mail an mitdenken@jk-eventkonzept.de.

Bitte teilen Sie uns bei Ihrer Anmeldung mit, welche Arbeitsgruppe Sie am Nachmittag besuchen möchten.

Die Veranstaltung wird von der Ärzte- sowie der Apothekerkammer Hamburg für den Fortbildungsnachweis mit 7 Punkten anerkannt.

Programm:

10.30 Uhr  

 

Begrüßung und Moderation
Dr. Sigrun Bever, Leiterin der Fachabteilung Drogen und Sucht der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Begrüßung
Christina Baumeister, Geschäftsführerin, Alida Schmidt-Stiftung

Grußwort
Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Freie und Hansestadt Hamburg

11.00 Uhr   Vorstellung der Studie „Epidemiologie der Verschreibung von Medikamenten“
Marcus S. Martens und PD Dr. Uwe Verthein, Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS)
12.00 Uhr   „Die Folgen der Langzeiteinnahme von Benzodiazepinen und mögliche Interventionen“
Dr. med. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Abteilung Sucht- medizin, LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt
12.40 Uhr   "Modellprojekt: Ambulanter Entzug von benzodiazepinabhängigen Patienten in Zusammenarbeit von Apotheker und Hausarzt"
Dr. Ernst Pallenbach, ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

anschließend Diskussion
13.00 Uhr   Mittagspause
14.00 Uhr   Arbeitsgruppen (Bitte bei der Anmeldung angeben)
   

1. Lebensangst, Psychotherapie und Benzos im Alter – wann, wenn nicht jetzt?
Impulsgeber:
Dr. med. Peter Hans Hauptmann, Oberarzt, Suchtmedizin Nikolas Kahlke, Oberarzt, Gerontopsychiatrie/ -psychotherapie Heinrich Sengelmann Krankenhaus, Bargfeld-Stegen

Moderation:
Helga Darboe-Bergmann, Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie, STZ Hamburg

   

2. „Verschluck Dich nicht!“ Der alltägliche Ge- und Missbrauch psychisch wirksamer Medikamente bei Frauen
Prävention – Beratung – Selbsthilfe

(Alle Plätze belegt)

ImpulsgeberInnen:
Dipl. Päd., Dipl. Soz.-Ök. Elke Peine, Leitung, Beratungsstelle Frauenperspektiven
Dipl. Soz.-Ök. Angelika Nette, Referentin in der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. Dipl. Soz.päd. Frank Omland, KISS Hamburg

Moderation:
Angelika Nette und Frank Omland

   

3. Fallstricke bei der Verordnung von Benzodiazepinen aus berufsrechtlicher und aus vertragsarztrechtlicher Sicht
Impulsgeber:
Dr. med. Jasper Kiehn, Patientenberatung von Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung Hamburg (KVH)
Dr. med. Klaus Voelker, Pharmakotherapieberatung, KVH

Moderation:
Sandra Wilsdorf, Ärztekammer Hamburg

   

4. Gibt es zur Verordnung von Benzodiazepinen Alternativen? Zwei Seiten einer Medaille
(Alle Plätze belegt)

Impulsgeber:
Dr. med. Klaus Behrendt, Chefarzt der Klinik für Abhängig- keitserkrankungen, Asklepios Klinik Nord
Dr. med. Jochen Brack, Facharzt für Psychiatrie, Forensische Psychiatrie und Suchtmedizin

Moderation:
Ingo Schädlich, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburg

15.30 Uhr   Kaffeepause
16.00 Uhr   Zusammenfassung der Ergebnisse in den vier Foren
17.00 Uhr   Ende der Veranstaltung

Wir danken der Alida-Schmidt-Stiftung als Träger der Therapeutischen Gemeinschaft Jenfeld für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.